Wieder einen Tag der Rente naeher

Kurz vor Erreichen der gesetzlichen Altersschonzeit koennte man ja auch anfangen zu twittern. Kurze Saetze, spaerlichste Informationen. Also genau mein Ding.
Aber irgendwie muesste es in Echtzeit geschehen oder zumindest zeitnah. Abends zu twittern, was ich den Tag gemacht habe, ist eine ganz arme Nummer. Das ist kein echter Twitter-Style. Flasht kein bisschen.
Uebrigens gibt es noch eine Sache, welche mir kurz vor der gesetzlichen Altersschonzeit recht komisch vorkommt. Meine biologische Uhr beginnt apokalyptisch zu degenerieren. Und das am liebsten am Wochenende. So hatte ich mich gestern um 19.30 Uhr ganz kurz auf mein Ruhekissen gebettet, um dann heute frueh aus dem Schoenheitsschlaf zu erwachen. Sehr schoen zwar, allerdings um 7.00 Uhr. So, und nun beginnt das Hilfstwittern:
Zwei Stunden mit einem wilden WordPress-Security-Issue gekaempft, um schliesslich siegreich vom Feld der Ehre zu schreiten. Danach zum Boxi zum Flohmarkt, die noch feste am Aufbauen. Achja. Viel zu frueh. Erstmal einen Kaffee in Judiths Laden, die allerdings gar nicht mehr da ist, weil sie ja ein Kind bekommt. Die Radio Fritz Fritzen beim Wichtigmachen beobachtet, Autos abschleppen lassen von der Polizei. Die Praktikantin vom Radio mimt die grosse Vorturnerin, Super Show.
Dann im Aufbau mehrere Runden ueber den Flohmarkt, nix gefunden, dafuer mehrmals Kontakt mit dieser attraktiven Schweizerin. Noch ein Foto von der Nazisuppe Knorr und wieder nach Hause.
Bisschen sauber machen, Hasenstall war auch mal wieder dran, der soll es ja auch schoen haben. Nochmal zum Boxi, bisschen puppetmastaz angeguckt und ueber euromaydayschildertraeger gestaunt. Irgendwie sind das doch immer die selben. Ist mir uebrigens auch schon bei den Palituchrevoluzzern-dreizehn-Uhr-O-Platz aufgefallen. Sind auch nur 5 Leutchen.
Danach zum elixia, nur ein wenig Training fuer obenrum. Untenrum danach in zwei Runden aussenrum um den Volkspark Friedrichshain gejoggt. Vielleicht einen Tick zu voll da.
Dann auf das Abstimmungsergebnis gewartet, TV Berlin ein Momentchen zu frueh eingeschaltet. Muesste mir noch das Gejammere der interviewten Westberliner Notgemeinschaft ansehen. Alles haben sie ihnen schon weggenommen, nun auch noch die Muetter aller Flughaefen. Und ueberhaupt, New York hat doch auch einen Innenstadtflughafen. Und wo soll denn das ganze Geld herkommen fuer die Arbeitsplaetze, wenn die Besserverdiener nicht mehr in Tempelhof landen koennen.
Nunja, knapp daneben ist auch vorbei.
Dann ein wenig mit dem Moped gefahren und mich als Opfer der Gentrifizierung gefuehlt. Die Tanke am Muehlendamm ist ja weg. Muesste eine weiter fahren. Boese O2-Arena! Boese!
Alles haben sie uns schon weggenommen. Und jetzt auch noch die Tanke.
Zur Strafe einen Milchshake bei Mcdonalds. So, nun trinke ich Bier. Der erste Alkohol seit 6 Wochen. Mal sehen, was mit dem alten Leib noch wunderliches passiert.
knorr suppen