Opferverein bleibt Opferverein (once again)

Derzeit eines der prominentesten Mitglieder des ‘Vereins der Opfer des Stalinismus’ ist Gustav Rust. Rust sass mit Unterbrechungen zwischen 1958-1975 insgesamt mehr als 9 Jahre in DDR-Haft und wird schliesslich in die BRD abgeschoben. Selbst sah er sich als ‘Kommunist maoistischer Praegung’, seine Verurteilungen beziehen sich allerdings unter anderem auf ‘staatsfeindliche Hetze’ und oeffentlich geaeusserten Revanchismus, wonach ‘Schlesien und Ostpreussen’ zu einem vereinten Deutschland gehoeren.
1990 tritt er den ‘Republikanern’ bei, nachdem er mit ihnen bereits vorher nach eigenem Bekunden sympathisiert. 1993 tritt Rust auf dem ‘Tag der Heimat’ der Vertriebenenverbaende in Charlottenburg mit einem Transparent ‘Verzicht ist Verrat’ auf.
Derzeit ist Gustav Rust fast taeglich an der ‘Mauergedenkstaette’ hinter dem Brandenburger Tor anzutreffen.
Zwischen den Kreuzen fuer Mauertote hat er eigene Tafeln angebracht, auf denen er Nazipropaganda betreibt.
Der rote Terror, heißt es auf einem weiteren Aushang, habe nicht am 13. August 1961 begonnen, “sondern 1944, als russisch-asiatische Horden” in Ostpreußen Mädchen vergewaltigt hätten.
Einige der dort angebrachten Schautafeln: