I’m so sorry for everything

20071206-224413

So. Es ist vollbracht! Die Nummer drei des magischen Dreiecks habe ich gesehen. Nummer drei nicht nur deshalb, weil als letzte gesehen, sondern auch, weil direkter Konzertvergleich nun ja moeglich, doch ein deutlicher qualitativer Abstand zu ‘Interpol’ und ‘Editors’ bemerkbar ist. Ich sehe die angezickten Kommentare schon recht deutlich vor meinem geistigen Auge. Was auch immer ein geistiges Auge ist.
‘The National’ ist sehr schoene Musik mit grossartigen Musikern, eine Liveband sind sie wohl eher nicht. Fuer meinen Geschmack hatte das Konzert gestern Abend im Postbahnhof Laengen und so etwas wie Stimmung kam nur selten auf. Was auch daran liegen koennte, dass die geschaetzte Haelfte des Publikums mit Berufstaetigen der Medienbranche besetzt war. Brillen und stylisch ungestylte Frisuren, Ellenbogeneinsatz, zur Schau gestelltes Desinteresse – Du weisst sicher, was ich meine.
Ausserdem schien sich irgendeine Webseite fuer Personen ueberdurchschnittlicher Groesse verabredet zu haben, was selbst mir mit meinen immerhin ca. 2.10m auffiel. Moabit-Peter war auch vor Ort, allerdings sehr in Eile, da noch irgendein anderes Konzert auf seinen Besuch wartete.
Als herausragende Erscheinung sei an dieser Stelle Padme Newsom gewuerdigt, welcher neben 6 Instrumenten auch ordnungsgemass im Background sang. Seine Frisur, welche an Bjoern Ulvaeus zu seinen besten ABBA-Zeiten erinnert, ist ebenfalls der Erwaehnung wert.
Also: Ein gutes Konzert mit guter Musik, allerdings hinkt der Vergleich mit Interpol und Editors.

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